Im Rahmen des Kurses Building Law an der Berlin International University nahmen unsere Studierenden kürzlich an zwei praxisorientierten Exkursionen teil um zu erkunden, wie sich rechtliche Rahmenbedingungen und architektonische Praxis bestmöglich zusammenführen lassen. Die Besuche boten wertvolle Einblicke darin, wie Planungsrecht, Denkmalschutz und nachhaltige Stadtentwicklung in lokale Bauvorhaben einfließen.
Tacheles – Im Gespräch mit Herzog & de Meuron
Auf dem geschichtsträchtigen Tacheles-Gelände wurden die Studierenden von Yasmin Kherad (Direktorin der deutschen Niederlassung von Herzog & de Meuron) durch das Bauprojekt geführt. Ihre Präsentation machte die vielschichtige Historie des Ortes ebenso greifbar wie die Herausforderung, neue architektonische Visionen in ein stark reguliertes städtisches Umfeld zu integrieren. Im Fokus der Diskussion standen unter anderem:
Der Besuch veranschaulichte eindrucksvoll, wie ein Großprojekt komplexe lokale Planungsvorgaben erfüllen kann, ohne dabei etwas an gestalterischer Qualität einzubüßen.
Atelier Gardens – Nachhaltige Umnutzung mit MVRDV und Hirschmüller Schindele Architekten
Die zweite Exkursion führte zu den Atelier Gardens auf dem ehemaligen BUFA-Filmgelände. Verena Lindenmayer (Direktorin, Berliner Büro, MVRDV) und Markus Hirschmüller (Hirschmüller Schindele Architekten) begleiteten die Gruppe durch das Areal und gaben Einblicke in nachhaltige Umnutzungskonzepte und die relevanten städtebaulichen Rahmenbedingungen. Im Mittelpunkt standen:
Dieser Ausflug verdeutlichte für unsere Studierenden, dass zukunftsorientierte Architektur innerhalb bestehender Vorgaben nachhaltige Stadtentwicklung effektiv vorantreiben kann.